Verwirrte Aussagen des Stadtbürgermeisters

 
 

Die Reaktion des Stadtbürgermeisters lässt tief blicken, da die Argumente vollkommen wirr durcheinander gehen. Daher an dieser Stelle einige Klarstellungen:

Eingefordert habe ich einen neuen Runden Tisch, damit in Springe keine Zeit verloren wird. Dies war im übrigen auch beim letzten Runden Tisch für diesen Zeitraum so vereinbart worden und dürfte damit auch nicht überraschend gewesen sein.

 

Diese Forderung wurde am 12.11. auf der Homepage der SPD publiziert. Am 17.11. habe ich dann eine Einladung von Herrn Springfeld zum nächsten Treffen am 13.12. erhalten. Und heute dann die Veröffentlichung seiner Kritik.

Ganz ehrlich bei diesem zeitlichen Ablauf kommen bei mir die folgenden Fragen auf: Wieso hat der Bürgermeister eine so lange Reaktionszeit, um auf einen angeblichen Druck zu reagieren? Hat er selber gar keinen Druck verspürt und ist nur das willenlose Werkzeug, dass die Aussagen seiner FDP-Chefs weitergibt? Oder ist er nur ein Schauspieler, der von anderen Sachen ablenken will?

Die Antwort ist mir letztlich egal. Seine Argumente sind sowieso zimelich verwirrt. Da ist zum einem die jahrzehntelange verfehlte Standortpolitik. Aus meiner Sicht eine Frechheit gegenüber denjenigen, dei einstmals das Krankenhaus dort gebaut haben und die es sehr lange gut geführt haben. Wo wäre dann der bessere Standort gewesen? Keine Aussage vorhanden. Bleibt für mich nur eine Übersetzung der Aussage von Herrn Springfeld: In Springe hätte kein Krankenhaus stehen dürfen, dann hätten wir jetzt auch nicht die Arbeit.

Von einem neuen Krankenhaus träumt außer der FDP niemand mehr. Diese Realität haben alle anderen schon längst anerkannt.

Die Notfallambulanz musste scheitern. Übersetzung aus meiner Sicht: Da es eh nicht funktionieren kann, hätte man sie auch gar nicht einrichten sollen. Dann müsste ich mir als Stadtbürgermeister jetzt auch keine Gedanken machen.

Für mich muss ich feststellen. Ich bin froh darüber, dass es mir gemeinsam mit Matthias Miersch gelungen ist eine solche Lösung zu ereichen. Denn damit haben wir den Bürgern von Springe eine Chance auf potenzielle Nachfolgelösung in der medizinischen Versorgung eröffnet, die ansonsten nicht dagewesen wäre. Insoweit bin ich auch überhapt nicht ratlos, sondern habe genaue Vorstellungen im Kopf. Diese habe ich in der Vergangenheit in Diskussion eingebracht und werde dies auch zukünftig machen. Vielleicht funktioniert dies auch nicht und ich habe einen Scherbenhaufen. Für diesen Scherbenhaufen stehe ich dann aber gerne gerade, weil ich etwas versucht habe zu gestalten. Und jeder der versucht zu gestalten, geht nun einmal die Gefahr von Fehlschlägen ein. Und ich habe es dabei auch immer so gehalten, dass es mir egal ist, ob ich etwas zuständig bin oder nicht. Wenn ich etwas für die Bürger und Bürgerinnen erreichen kann, freue ich mich und wenn nicht, dann habe ich eben auch einmal verloren.

Vielleicht sollte unser Stadtbürgermeister es auch einmal mit Gestalten probieren, anstatt schon einmal prophylaktisch die Schuld von sich zu weisen.

Nur einen geht ga nicht: Die SPD Springe gegen besseres und gut dokumentiertes Wissen als Totengräber des Springer Krankenhauses zu bezeichnen, ist schlicht eine Verleumdung und die nehme ich ihn persönlich übel.

In der Sache werde ich mich aber wie in der Vergangenheit mit Ideen und Rat einbringen - den als SPD wollen wir etwas für die Springer Bürgerinnen und Bürger erreichen. Auch auf die Gefahr, dass wir auch einmal scheitern. Aber lieber scheitern, als die Hände in den Schoss legen.

 

 


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